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Juden – Das auserwählte Volk

Was sind Juden?

Juden sehen sich selbst als die Nachfahren von Gott und seinem auserwähltem Volk an. Sie gehören der Religionsgemeinschaft des Judentums an, welche etwa 15 Millionen Anhänger zählt. Es ist die älteste Religion und man kann sie bis auf 4000 Jahre zurückführen.

Das jüdische Volk war die erste Gruppe von Menschen, die an nur einen Gott geglaubt haben und erst mit ihrer Religion setzte sich die Vorstellung durch, dass die Wirklichkeit einen Anfang hat und diese aber auch auf ein Ende hin zuläuft. Juden zählen zur religiösen Minderheit, aber die Mehrheit der jüdischen Staatsbürger leben in Israel.

Was ist so besonders an Juden?

Der sechseckige Davidstern ist das Symbol der Juden und die Synagoge gilt als ihr Gotteshaus. Anhänger des Judentums halten dort in diesen vier Wänden ihre Gebete und Gottesdienste ab. Die Geistlichen unter ihnen nennt man Rabbiner, denn sie gelten als besonders weise und gelehrte Gläubige.

Ist die Mutter eines Kindes Jüdin, so wird das Kind ebenfalls automatisch zu einem Juden gezählt, egal ob es diese Religion auslebt oder nicht.
Ein Highlight im Leben eines jüdischen Mannes ist die Bar Mizwa.

Fakten zur Bar Mizwa

Juden zählen zur religiösen Minderheit

Juden zählen zur religiösen Minderheit

  • Jüdische Jungen gelten mit 13 Jahren als religiös volljährig
  • Bar Mizwa bedeutet “Sohn der Pflicht
  • Das Kind gilt ab da als erwachsen und dies wird durch ein gefeiertes Fest betont

Glaubensvorschriften eines Juden

Ein Jude darf nur koschere Speisen zu sich nehmen. Das bedeutet, dass sie Fleisch nicht zusammen mit Milchprodukten essen oder zubereiten dürfen. Es gibt getrenntes Kochgeschirr und sehr strenge Restaurants haben sogar zwei verschiedene Küchen für die Zubereitung und Herstellung der Speisen.

Männliche Juden sollen ab ihrer Bar Mizwa immer eine Kopfbedeckung, die sogenannte Kippa, tragen. Sie sollen damit bezeugen, dass Gott noch über einem steht und es eine Grenze zwischen Himmel und Menschen gibt.

Verfolgung der Juden

Etwa sechs Millionen Juden wurden während des zweiten Weltkrieges in Konzentrationslagern von den Nationalsozialisten ermordet. Auch Jahre später wurden sie immer wieder ausgegrenzt und verfolgt.

Die Anfeindung gegen die jüdischen Gläubigen war auch besser unter dem Wort “Antisemitismus” bekannt. Anhänger dieser Jugendfeindlichkeit betrachteten die jüdischen Mitbewohner als eine Menschengruppe mit beträchtlichen negativen Eigenschaften.

Während der Zeit der Judenverfolgung musste sich alle Juden mit dem Judenstern kennzeichnen lassen, sogar ihre Häuser wurden teilweise gekennzeichnet.