judenstern.com

Judenverfolgung

Die Judenverfolgung wird auch als Völkermord bezeichnet. Bis zu 6,3 Millionen Menschen, auch als Juden bezeichnet, verloren im Dritten Reich ihr Leben. Zugrunde kamen die Menschen in der Zeit von 1941 bis 1942.

Beginn der Judenverfolgung

Das Ziel der Nationalsozialisten war es das Judentum aus Europa zu vertreiben. In Deutschland wurde regelrecht das Ziel der Judenvernichtung ausgesprochen. Die Menschen wurden mit einen Judenstern versehen, der auch der Davidstern war.

Das Vernichtungslager Ausschwitz ist seit der Zeit in aller Munde und auch noch heute weltweit sehr bekannt. Viele andere Konzentrationslager sollten errichetet werden, um mit der Judenverfolgung zu beginnen. Heute wird der Begriff Holocaust meist verwendet. Dieser Begriff steht für eine gezielte Ermordung der Juden in Europa.

Hauptsächlich wurden Morde an Menschen aus Polen, der Sowjetunion, Behinderten, Homosexuellen und Zeugen Jehovas vorgenommen. Entstanden ist die Judenverfolgung hauptsächlich im Ersten Weltkrieg und durch die Weltwirtschaftskrise. Das erklärte Ziel der NSDAP war die Abschottung und Vertreibung der Juden als dem Führerstaat.

Bereits 1919 erklärte Hitler die Judenverfolgung als politisches Ziel. Ebenso stand der Zweite Weltkrieg ganz oben auf seiner Liste. Es sollte zu einer Germanisierung kommen und das Weltjudentum ausgeschaltet werden. Im Jahr 1933 wurde mit der Judenverfolgung begonnen. Dies wurde auch als Judenpolitik bezeichnet.

Vollzug der Judenverfolgung

Während der Judenverfolgung wurden Tausende im Konzentrationslager ermordet

Während der Judenverfolgung wurden Tausende im Konzentrationslager ermordet

Im gleichen Jahr wurde das erste Konzentrationslager erschaffen. Diese wurden als Arbeits- und Vernichtungslager genutzt. Auf der Tagesordnung standen Folter, Verhungern und Morde. Auch Goebbels war fest entschlossen, alle Juden aus Europa zu vertreiben.

1938 wurden 15000 Juden aus Polen nach Deutschland transportiert. In den Konzentrationslagern wurden Massenerschießungen und Vergasungen vorgenommen. Auf immer mehr Gruppen von Menschen weiteten sich die Morde schließlich aus.

Zunächst wurden sowjetische jüdische Männern, dann auch Frauen, Kinder und Ältere erschossen. Später auch deutsche Juden. Hitler achtete stets darauf nichts schriftlich zu fixieren, und seine Anweisungen waren auch meist undurchsichtig und schleierhaft. Es war unter anderem die Rede von einer Reinerhaltung des arischen Blutes als formuliertes Ziel des Krieges.

Folgen der Judenverfolgung

Viele der Überlebenden, welche sich aus den Konzentrationslagern retten konnten, oder auch Menschen die sich ständig bedroht fühlten ermordet zu werden, litten lange unter posttraumatischen Störungen. Es entwickelte sich in den 60-er Jahren der Begriff “Überlebenden Syndrom” von William Niederland.

Vielen Opfer gelingt es immer noch nicht über die dramatischen Zustände und ihre Ängste von damals und heute zu sprechen.